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Pressespiegel
 

Großes Medienecho für innovative AIDS-Kampagne in Äthiopien : Millionen Leser erfahren über Presse und Internet von den "Walls of Hope"

Millions of Readers Hear about "Walls of Hope" Campaign in Ethiopia

 

 

FACHPRESSE

Akzente 1/01, Zeitschrift der GTZ
'Wände der Hoffnung'

AIDSLink, Zeitschrift des Global Health Council
Ausgabe Juni/Juli

 

 
ONLINE-Nachrichtendienste

epo, Entwicklungspolitik online, 15.01.01
'Die Zeit der Verdrängung ist vorbei: Auch in Äthiopien wird AIDS jetzt zu einem öffentlichen Thema / GTZ-Gesundheitsprojekt trägt Früchte'

drittewelt.de, Aktuelles, Neue Recherchen, 15.05.01
'Positive Nachrichten: aus Äthiopien: Kampagne gegen AIDS gestartet'

 

   
TAGESPRESSE

Stuttgarter Zeitung, 24.04.01
Christoph Link
'Das einsame Sterben der schönen Mercy'
...Selbst im konservativen Äthiopien hat eine Anti-Aids-Kampagne begonnen. Die deutsche Gesellschaft für technische Zusammenarbeit hat mit heimischen Künstlern riesige Wände mit einfachen Botschaften bemalen lassen: Die Wände der Hoffnung...

Frankfurter Neue Presse, 25.04.01
'Morgens lesen die Schwestern die Sterbenden vom Bürgersteig auf'

   
Nordwest-Zeitung, 25.04.01
'Morgens lesen wir sie auf': Aids trifft die Ärmsten der Armen

Magdeburger Volksstimme, 25.04.01
'Jeder zehnte Äthiopier hat Aids'

Die Kitzinger, 25.04.01
'Morgens lesen wir sie auf'- Aids trifft die Armen in Äthiopien: fast eine Million Waisen


Stuttgarter Nachrichten, 28.04.01

Antje Passenheim
' Morgens um sechs lesen wir die Aids-Kranken auf'
Neue Wege bei der Aufklärung


"...Jetzt kämpfen wir gegen die Aids-Invasion.
'In vielen Dörfern gibt es weder Fernsehen noch Zeitungen, und nur 15 Prozent der Menschen hören Radio', weiß GTZ- Projektleiter Peter Herzig. 'Dafür erzählen sich die Menschen Geschichten.' Ein Brauch, an den die Organisation mit ihrer "Wände der Hoffnung"-Kampagne anknüpft, um das Gespräch auf Aids zu lenken.
Die von lokalen Künstlern bemalten, zehn Quadratmeter großen Tafeln erzählen mitten im Niemandsland Bildergeschichten, die die vorbeiziehenden Bauern zur Diskussion anregen. 'Wir haben unser Land in der Vergangenheit verteidigt. Jetzt kämpfen wir gegen die Aids-Invasion', heißt es etwa unter dem Kämpfer, aufgestellt auf einer Wand auf einem Feld nahe der einstigen Frontstadt Adigrat..."

   
  Die Tagespost, 28.04.01
'Morgens lesen wir sie auf'
Auch in Äthiopien trifft Aids die Ärmsten der Armen
   
  Frankfurter Rundschau, 15.05.01
Christoph Link
'Patriotismus als Mittel gegen Aids - In Äthiopien wird mit kriegerischer Wandmalerei Aufklärung gegen die Immunschwäche betrieben / Projekt der GTZ'

"... Mit deutscher Hilfe ist dort eine provozierende Plakataktion gestartet worden...
   
  Mit knallbunten Wandmalereien führt die deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) in Äthiopien jetzt eine Kampagne zur Aufklärung über Aids... 'Wir mauern uns die Wände selbst und bemalen sie', hatte ein Consulting-Partner vorgeschlagen. Mittlerweile stehen auf dem äthiopischen Hochland rund 100 bemalte Wände in der Landschaft herum und tragen simple Botschaften, die die Äthiopier von Verhütung, Treue oder Abstinenz überzeugen sollen...
Die gemauerten Bastionen gegen Aids sind vor den Einfahrten zu Marktflecken oder Kleinstädten aufgebaut, sechs Wände pro Gemeinde sind errichtet worden. Die örtlichen Verwaltungen, in Äthiopien Kebeles genannt, wurden früh mit einbezogen, sie stellten das Gelände zur Verfügung und umzäunten die "Wände der Hoffnung". Einheimische Künstler wurden mit der Bemalung beauftragt, in Preisausschreiben die besten Slogans für die Kampagne ermittelt. Es habe eine richtige Begeisterung für die Sache gegeben, erinnert sich [Projektleiter] Herzig. Die Kommunen hätten darum gewetteifert, als erste ein Wand zu bekommen...
Der Arzt Herzig ist überzeugt davon, dass die Wandmalereien Diskussionen auslösen werden oder die Bevölkerung zumindest zum Nachdenken zwingen. 'Es ist allerhöchste Zeit, dass das Thema auch in den Dörfern angeschnitten wird. Und ich glaube, wir haben den richtigen Ton getroffen', sagt er..."


Ausführliche Darstellung der Kampagne
   
26.01.2004    
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